Aktuelles

Aktualisiert 14.8.2018

 

Am 31.8. ist wieder Stammtisch (Banholzstr. 100, Feldrennach).
Es sollen weitere Arbeiten an der Dreschmaschine- und evtl. ein „probe Dreschen“ durchgeführt werden

 

Projekt Dreschmaschine

Unsere gute alte Mengele Dreschmaschine soll mal wieder richtig zum Einsatz kommen und zwar anlässlich des diesjährigen Bauernmarktes. Dazu bedarf es einiger Vorbereitungen bereits lange im Vorfeld. So haben wir zunächst unseren Lanz Mähbinder aus dem Winterschlaf im Holzbachtal in heimische Gefilde ins Herrengässle geholt. Dort wurde er entstaubt, geschmiert, bewundert und Probelaufen gelassen. Nun blieb nur noch das Wetter abzuwarten. Der Biolandbetrieb Silvan Reiser hatte uns ein gutes Stück Getreide in der „Hohle“ stehen lassen. Sogenannte Triticale, eine Getreidekreuzung zwischen Weizen und Roggen, bei der die Vorteile jeder Sorte bestmöglich ausgenutzt werden. Auf kurzfristigen Zuruf bei sommerlicher Hitze starteten wir unseren Tross wie anno dazumal am Dienstagabend. In knapp 2 Stunden versah der Mähbinder seinen Dienst,
wie wenn er noch nie stillgestanden hätte. Rund 100 Garben konnten wir binden. Aufgrund der passenden Witterung konnten wir die Garben auf sogenannte „Heinzen“ zusammenstellen, damit sie noch etwas nachtrocknen konnten.
Heinzen
Über diese Art und Weise haben wir uns bei altgedienten Landfrauen erkundigt. Besonders Anna Röck aus Feldrennach konnte uns noch einige Informationen aus Ihrem fast 100 jährigen Erfahrungsschatz dazu geben.

Am Freitagabend vor dem Stammtisch luden wir die Garben dann auf unseren Leiterwagen. Es gab genauso viel, dass der gummibereifte Wagen gut ausgeladen war. Nicht ohne Stolz verließen wir den Acker und beschlossen noch eine kleine Rundfahrt durch Feldrennach zu machen. Gezogen von einem Hanomag Bj. 54, machten wir noch einen kurzen Stop vor der alten Dreschhalle um noch ein Foto zu knipsen, das an längst vergangene Zeiten erinnert.

sw_alt_600Gegen 19.00 Uhr konnten wir die Ernte dann bei Reisers im Banholz „einfahren“. Hier wartete schon ein weiterer Trupp unserer Schlepperfreunde, die mit den notwendigen Renovierungsarbeiten der Mengele Dreschmaschine betraut waren.

4840_600_bearbVornehmlich ging es um den Achsenbruch der aus Eichenholz gefertigten Vorderachse. Viel fachmännsiches Wissen und Werkzeug war erforderlich. KFZ-Leute, Zimmerleute, Schreiner, Maschinenbauer, Landwirte jeder konnte aus seinem Gewerk Erfahrungen und Kenntnisse dazu einbringen.

Achse_1
Und so ist es gelungen die Achse samt Rahmen zu erneuern. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, sei es bei der Besorgung des entsprechenden Holzes, bei der Zurichtung an der heimischen Hobelbank, bei der Unterstützung mit Werkzeug und Fachwissen….

Am nächsten Stammtisch (31.8.) geht’s weiter….

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Projekt Kartoffelroder

Schlußbericht:

Beim letzten Einsatz wurde der Kartoffelroder richtig abgewaschen, mit Drahtbürsten der Rost entfernt, dann mit Verdünnung gewaschen und zuletzt mit Fertan Protewax versiegelt, so dass die Patina sichtbar bleibt.

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Zehn wackere Mitglieder bemühten sich am vergangenen Stammtischfreitag, die von Manfred gerichtete Kartoffelroderachse wieder einzubauen.

Wie beim Ausbau gab`s mal wieder Probleme mit der Spannfeder des Freilaufes.
Aber mit Manni`s Bildunterstützung konnte der „Stoll“Kartoffelroder kurz vor 22 Uhr wieder auf seinen eigenen Stahlrädern bewegt werden.

In der Halbzeitpause wurden wir von Goscha, Katharina und mit Unterstützung von Elke und Horst esstechnisch versorgt.
Am nächsten Stammtisch ist für den KR (Kartoffelroder) Endreinigung und unter Umständen Lackierung angesagt. Farbe sollte laut Armin in RAL 30… superrot sein.
Man wird sehen.

Am Sonntag waren einige Schlepperfreunde und ein restaurierter PKW (cremeweiß) in Schmie. Bei Steak und geräuchertem Fisch wurden so manche Anekdoten aufgetischt. Die Heimfahrt verlief ohne Regen (hatten wir schon öfters).Es war mal wieder ein dieselfreundlicher Sonntag für die Schlepperfreunde.
(R. Samson, Schriftführer SF)

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Digital image

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Projekt Kartoffelroder

Am 28.4. gegen 18 Uhr war der Startschuß für das Projekt Kartoffelroder. Zahlreiche Vereinsmitglieder hatten sich in der Werkstatt von Silvan eingefunden, um an der Wiedergeburt des Stoll Kartoffelroder teilzunehmen. Allerdings verloren schon nach kurzer Zeit einige die Lust, so dass ein harter Kern es dann nach einigen gewaltigen Hammerschlägen gegen 21 Uhr schaffte, die verbogene Achse aus dem Gehäuse zu kitzeln.
Als Belohnung gab es wunderbare Grillwürste, einen klasse Kartoffelsalat und selbstgebrautes Bier.
Jetzt hat Manfred von der Treckergarage die abgebauten Teile mitgenommen, um sie auf der Teilewaschanlage zu waschen und die Achse zu richten. Danach geht es mit dem Zusammenbau weiter. Wir werden berichten.

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